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NIS2 und Infrastruktur: Was das Gesetz für Ihre Server-Verfügbarkeit bedeutet

Digitale Sicherheit und NIS2-Compliance für IT-Infrastruktur

Seit dem 6. Dezember 2025 ist das NIS2-Umsetzungsgesetz in Kraft — ohne Übergangsfrist. [Quelle: BSI Pressemitteilung 05.12.2025] Rund 29.500 Unternehmen in Deutschland sind direkt betroffen. [Quelle: BSI]

Geschäftsführer haften persönlich. Sind Sie vorbereitet?

Viele NIS2-Anforderungen betreffen IT-Sicherheit im engeren Sinne: Firewalls, Verschlüsselung, Incident Response. Aber ein zentraler Bereich wird oft übersehen: die Verfügbarkeit der IT-Infrastruktur.

NIS2 verlangt Risikomanagement und Business Continuity — und beides setzt voraus, dass geschäftskritische Systeme auch bei Hardwareausfällen, Netzwerkproblemen oder Standortschäden weiterlaufen.

NIS2 im Überblick

Wer ist betroffen?

Ab 50 Mitarbeitern ODER 10 Mio. EUR Jahresumsatz, in einem der 18 regulierten Sektoren: Energie, Verkehr, Bankwesen, Gesundheitswesen, Wasser, digitale Infrastruktur, Fertigung, Chemie, Lebensmittel, IT-Dienstleister (neu seit NIS2) u.a. [Quelle: OpenKRITIS]

Fristen

InkrafttretenErledigt
6. Dezember 2025
BSI-RegistrierungFrist abgelaufen
6. März 2026
Compliance-NachweisAktiv
Sofort

Konsequenzen bei Nichteinhaltung

  • Bußgelder: Bis 10 Mio. EUR oder 2% des weltweiten Jahresumsatzes [Quelle: OpenKRITIS]
  • Persönliche Haftung: Geschäftsführer haften direkt (§38 BSI-Gesetz) [Quelle: Greenberg Traurig]
  • BSI-Aufsicht: Proaktive Maßnahmen auch ohne Vorfall [Quelle: Morrison Foerster]

Compliance-Stand in Deutschland

StatusAnteil
Vollständig implementiert12,1%
Finale Umsetzungsphase20%
Mitten in der Umsetzung31%
Erst mit Planung begonnen18%
Noch nicht damit befasst7%

Quelle: G DATA / Statista / Brand Eins: „Cybersicherheit in Zahlen“ (>5.000 Befragte)

Drei Säulen für NIS2-konforme Infrastruktur

Business Continuity
Serverausfall → Produktionsstopp
Fehlertolerante Server (Stratus everRun: 0 Sek. Unterbrechung)
Business Continuity
Internetausfall → Cloud/Mail/VPN weg
Redundantes Internet (becom.one: gebündelte Leitungen)
Incident Response
Fehler unbemerkt → Eskalation
24/7-Monitoring (DCM: auf separater Hardware)
Lieferkette
Abhängigkeit von einem ISP
Multi-Provider-Anbindung (becom.one)
Disaster Recovery
Standortausfall → Totalverlust
Geo-Redundanz (SplitSite) + DCW

Checkliste — NIS2-Infrastruktur-Readiness

  • Geschäftskritische Systeme identifiziert
  • Ausfallkosten pro Stunde berechnet
  • Recovery Time Objective (RTO) definiert
  • Recovery Point Objective (RPO) definiert
  • Server-Redundanz implementiert (HA oder FT)
  • Internetanbindung redundant ausgelegt
  • 24/7-Monitoring aktiv
  • Disaster-Recovery-Plan dokumentiert
  • Verantwortlichkeiten für Incident Response zugewiesen
  • BSI-Registrierung durchgeführt (Frist: 6. März 2026)
  • Risikoanalyse dokumentiert und aktuell
  • Lieferketten-Risiken (IT-Dienstleister, ISP) bewertet
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